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Juni
23

Sehr geehrter Graf Karl Georg zu Solms-Laubach, sehr geehrte Gräfin Celina, verehrte gräfliche Familie

Männer der Ausschußgesellschaft

Liebe Laubacher,  Werte Gäste,

477 Jahre  Ausschußfest in Laubach, eine wie ich meine,  stattliche Anzahl von Jahren, die  die Tradition schon in unserer Stadt lebt.  Eine Tradition, die geprägt ist vom Gemeinschaftssinn, der Lebensfreude  und der Heimatverbundenheit  der Bürger dieser Stadt. Ich weiß, dass  viele Ausschussmänner und Freunde des Laubacher Ausschussfestes selbst von entferntesten Orten zu uns kommen, um  unser Fest mit zu erleben und mit uns zu feiern.  Sie, lieber Graf Karl Georg zu Solms-Laubach, ihre  Gemahlin Celina  und Ihre weitere Familie lade ich daher ganz herzlich ein, mit uns gemeinsam  auf der Helle zu feiern und den Alltag für ein paar Stunden zu vergessen.

Im Namen  der Ausschussgesellschaft möchte ich mich ganz besonders für die Spende des kleinen und des großen Hammels, sowie der Hammelsgabe bei Ihnen, lieber Graf Karl Georg  und Ihrer Frau bedanken. Wie in jedem  Jahr kann man gespannt sein, wer heute Abend  den Preis von ihnen überreicht bekommt.

Ein weiterer Dank  möchte ich meinen Vorgängern, den vielen Hauptführern, Adjutanten und den unzähligen Helfern im Hintergrund  widmen, die uneigennützig  ihre Freizeit investiert haben  und weiter investieren, damit unser Fest  einzigartig ist und bleibt- ein Traditionsfest mit Herz!

Auch ich bin einst dem  Charme des Ausschuß‘s erlegen. Als Neubürger unserer Stadt war der Beitritt zur Ausschussgesellschaft wohl eine der besten Entscheidungen. Sie liebe Laubacherinnen und Laubacher haben meine Familie und mich in Ihre Mitte genommen und so akzeptiert wie wir sind, dafür herzlichen Dank.

In den heutigen Zeiten, wo rasante Veränderungen an der Tagesordnung sind, ist unsere Gesellschaft brüchig geworden. Der  Verlust des Arbeitsplatzes, Krankheit oder der Verlust eines geliebten Menschen  können dazu führen, den Platz in unserer Mitte zu verlieren. Auch die Menschen, die aus Kriegsgebieten ihre Heimat verlassen haben und mit großen Hoffnungen zu uns kommen, verdienen unseren Respekt.  Bitte denken sie auch an diese Menschen, dass sie ein würdiges Leben  führen können, eine kleine Tat kann da schon Wunder bewegen. Ebenso ist es nicht selbstverständlich, wie hier bei uns, in Frieden und Freiheit zu leben. Auch wenn immer wieder versucht wird, durch Terror und Gewaltakte diese Freiheit zu bedrohen, sollten wir uns des hohen Gutes bewusst sein. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, wenn man buchstäblich vor Mauern stand  und das Recht der Freiheit sich auf der anderen Seite  befunden hat.

Lassen  sie uns nun unser Ausschußfest  gemeinsam feiern. Den Schützen wünsche ich eine treffsichere Hand und möge das Wetter ein Ausschussmann sein, mit sonnigen Gemüt.

Darum bitte ich sie mit mir einzustimmen in den frohen Ruf:

Unsere Vaterstadt Laubach

Das Gräfliche Haus

Und die Ausschußgesellschaft--------- Sie leben Hoch, Hoch, Hoch

Thomas Mehlhos

Hauptmann 2017

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